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BaBe · Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

BaBe SaaS-Plattform · Stand: Februar 2026

Hinweis: Diese AGB wurden als Grundlage erstellt. Bitte lassen Sie diese vor Veröffentlichung durch einen Rechtsanwalt prüfen, insbesondere die Abschnitte zu Haftung, Widerrufsrecht und ggf. internationalen Nutzern.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der BaBe-Plattform (BAFA-Berater Berater), die zwischen Innowist Beratung, Stefan Nabel, Ahornstraße 27, 18439 Stralsund (nachfolgend „Anbieter") und registrierten Nutzern (nachfolgend „Nutzer") abgeschlossen werden.

§ 2 Leistungsbeschreibung

BaBe ist eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) zur KI-gestützten, automatisierten Erstellung von Beratungsberichten gemäß den Anforderungen der BAFA-Förderrichtlinie „Förderung unternehmerischen Know-hows". Die Plattform umfasst insbesondere:

  • Automatisierte Erstellung BAFA-konformer Beratungsberichte mit 13 Kapiteln
  • KI-gestützte Textgenerierung mit Qualitätsprüfung (Review-Score)
  • PDF-Erstellung und -Speicherung
  • Verwaltung einer Wissensbasis (Dokumente, Terminologie)
  • Erstellung von Stellungnahmen zu BAFA-Rückfragen

§ 3 Vertragsschluss und Zugang

Der Vertrag kommt durch Aktivierung des Nutzerkontos durch den Anbieter zustande. Die Nutzung der Plattform setzt eine gültige Zulassung als BAFA-Berater voraus. Der Anbieter behält sich das Recht vor, Zugänge ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder zu sperren, wenn Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung vorliegen.

§ 4 Nutzungsrecht

Der Anbieter räumt dem Nutzer ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der BaBe-Plattform für eigene berufliche Beratungstätigkeiten ein. Eine Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte ist untersagt.

§ 5 Pflichten des Nutzers

Der Nutzer verpflichtet sich:

  • Die Plattform ausschließlich für legitime Beratungstätigkeiten im Rahmen der BAFA-Förderung zu nutzen
  • Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor Missbrauch zu schützen
  • Die erstellten Berichte inhaltlich auf Richtigkeit zu prüfen — KI-generierte Inhalte sind eigenverantwortlich zu verifizieren
  • Den Anbieter unverzüglich über eine unberechtigte Nutzung seines Kontos zu informieren

§ 6 KI-generierte Inhalte

Die Plattform nutzt KI-Technologie (Anthropic Claude) zur Textgenerierung. Der Nutzer erkennt an, dass KI-generierte Inhalte stets einer fachlichen Prüfung durch den Nutzer bedürfen. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder BAFA-Konformität der generierten Berichte. Die endgültige Verantwortung für eingereichte Berichte liegt beim Nutzer als zugelassenem BAFA-Berater.

§ 7 Vergütung und Zahlung

Die Vergütung richtet sich nach dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Preismodell. Änderungen des Preismodells werden dem Nutzer mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten mitgeteilt.

§ 8 Verfügbarkeit

Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Plattform von 99 % im monatlichen Mittel an, ausgenommen geplante Wartungsarbeiten. Ein Rechtsanspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit besteht nicht.

§ 9 Datenschutz

Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung, die Bestandteil dieser AGB ist.

§ 10 Haftungsbeschränkung

Der Anbieter haftet nur für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten verursacht werden. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen. Die Haftung für KI-generierte Inhalte ist vollständig ausgeschlossen (vgl. § 6).

§ 11 Kündigung

Der Nutzungsvertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen diese AGB ist der Anbieter zur sofortigen Sperrung berechtigt.

§ 12 Änderungen der AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zu ändern. Widerspricht der Nutzer den geänderten AGB nicht innerhalb dieser Frist, gelten die neuen AGB als angenommen.

§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist — soweit gesetzlich zulässig — Stralsund.

§ 14 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.